Audio GD

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Audio GD

Beitragvon Jeo » Fr 19. Jan 2018, 11:21

Mich würde interessieren wer von euch bereits Erfahrungen mit Audio GD Verstärkern/DAC´s gemacht hat.

Ich persönlich besitze seit ein paar Stunden einen R2R 11, aber abgesehen von der grundsoliden Verarbeitung will ich nach so einer kurzen
Einhörzeit erstmal kein rechtskräftiges Urteil fällen.

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Re: Audio GD

Beitragvon Firschi » Fr 19. Jan 2018, 23:24

Rein was die technischen Daten (sofern sie denn wirklich zutreffen) angeht sind die Audio-GD Geräte schon ein paar Jahre ansprechend, finde ich. Nach der anfänglich schwierigen Beschaffung und vielen, vielen technischen Problemen habe ich das Interesse etwas verloren. Ganz ehrlich, die Optik ist auch bei der aktuellen Serie ziemlich Panne, die technischen Schwierigkeiten scheinen aber wenigstens Geschichte zu sein. Und zuverlässige Quellen gibt es in Europa auch schon eine ganze Weile.

Wo hast du deinen 11er denn gekauft? Wie steht es um den Gleichlauf des Potis?


Mich reizen NFB-28.28 und NFB-28.38 am meisten: http://www.audio-gd.com/Pro/Headphoneam ... 8.38EN.htm

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Re: Audio GD

Beitragvon Jeo » Sa 20. Jan 2018, 00:12

Poti läuft soweit rund und geschmeidig auch ohne Verzerrungen.
Ich hab mir den R2R 11 bei Magnahifi aus den Niederlanden zukommen lassen. Die neue Version mit Amanero-USB.
Schnell und einfach installiert. Läuft tadellos, gleichzeitig noch die Studiomonitore angeschlossen. Per Knopfdruck also zwischen KH und Lautsprechern switchbar. Mir gefällt das schlichte Design ehrlich gesagt. Nachdem mir die letzten Verstärker+DAC´s alle zu hell und analytisch abgestimmt waren habe ich meine Hoffnungen in den discrete Ladder gesetzt und bin soweit positiv überrascht. Im Vergleich zu den Lösungen mit Sabre Chips höre ich definitiv ein Unterschied (bitte beachten dass ich damit immer die Kombi KHV+DAC meine, Dac´s gesondert zu unterscheiden ist ja eine ziemlich heikle Sache...).

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Re: Audio GD

Beitragvon Firschi » Sa 20. Jan 2018, 00:42

Praktisches Gerät :top: über Geschmack lässt sich nicht streiten, zumindest was das Design angeht.

Das R-2R Netzwerk ist der DAC, zusammen mit der Spannungsversorgung und einem schlauen und ziemlich schnellen aber trotzdem einfachen FPGA, der aus dem I2S Signal des Amanero eine als analog zu bezeichnende Wechselspannung erzeugt, versteht sich.

Sowohl die Unterscheidbarkeit von DACs als auch die von KHVs wird immer wieder kontrovers diskutiert. Dazu haben wir sogar eigene Threads irgendwo.... In diesem Zusammenhang von einer echten Abstimmung zu sprechen halte ich persönlich für einen ziemlichen Quark. Das würde jede noch so einfache Messung sofort zeigen. Trotzdem lasse ich mich gerne überzeugen, dass unterschiedliche Konzepte leicht variierende Charakteristika zur Folge haben können.


Weißt du, wie die Lautstärkeregelung bei diesem Kombigerät umgesetzt ist?

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Re: Audio GD

Beitragvon Jeo » Sa 20. Jan 2018, 01:37

Wie die Lautstärkeregelung intern geregelt wird weiß ich leider nicht.
Was die Unterschiede der Klangcharakteristika der KHV angeht kann ich schon Unterschiede bei meinen zwei Geräten raushören.
Praktischerweise besitze ich nämlich auch den Garage 1217 Project Polaris KHV, da lässt sich schön sehen wie man mit den verschiedenen Optionen für Gain und Impedanz unterschiedliche Klangcharakteristika der Kopfhörer erzeugen kann.

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Re: Audio GD

Beitragvon Firschi » Sa 20. Jan 2018, 12:58

Jeo hat geschrieben:Praktischerweise besitze ich nämlich auch den Garage 1217 Project Polaris KHV, da lässt sich schön sehen wie man mit den verschiedenen Optionen für Gain und Impedanz unterschiedliche Klangcharakteristika der Kopfhörer erzeugen kann.

Okay, gezielte, technische Eingriffe bezeichnet man auch nicht als Verstärkerklang. Dass die einen hör- und messbaren Einfluss haben steht außer Frage. Was soll ein Jan Meier denn da sagen? ;)

Kannst du uns vielleicht mal einen Einblick geben, wie groß deine Errungenschaft ist und wie die Verarbeitung im echten Leben ist?

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Re: Audio GD

Beitragvon Jeo » Di 23. Jan 2018, 14:09

Die Verarbeitung würde ich als "sehr gut" bezeichnen, vorallem für den aufgerufenen Preis.
Im Gegensatz zu meinem Project Polaris ist der Audio GD deutlich größer: BxHxT: 180x60x230 (in mm)
Klanglich kann ich nichts schlechtes sagen, auch wenn ich einem A/B/X-Test momentan wohl noch nicht gewachsen wäre.
Dominik: falls du mal meinen HD580, LCD 2 (2017) und LCD X an den beiden DAC/Amps hören willst, bist du übrigens herzlich eingeladen mal vorbei zu schauen. :top:

Gruß
Johannes

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Re: Audio GD

Beitragvon Firschi » Mi 24. Jan 2018, 15:37

Jeo hat geschrieben:Dominik: falls du mal meinen HD580, LCD 2 (2017) und LCD X an den beiden DAC/Amps hören willst, bist du übrigens herzlich eingeladen mal vorbei zu schauen. :top:

Darauf komme ich sehr gerne zurück, ich melde mich die Tage bei dir :top:

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Re: Audio GD

Beitragvon Robodoc » So 28. Jan 2018, 16:53

Viel Spass euch beiden ... Bericht und Fotos nicht vergessen :top:

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Re: Audio GD

Beitragvon Jeo » Mo 5. Feb 2018, 17:38

Inzwischen sind LCD2 wie auch LCDX verkauft. Der Audio GD-Amp steht aber noch und fügt sich sehr gut in das Klangbild meines HD580 ein. In dieser Konstellation zieht der HD580 dem LCD2 mächtig die Ohren lang. Lediglich der X war etwas besser.

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Re: Audio GD

Beitragvon Firschi » Mo 5. Feb 2018, 19:50

Jeo hat geschrieben:Inzwischen sind LCD2 wie auch LCDX verkauft.

Das geht ja wie beim Brötchenbacken bei dir ;)

Woran machst du den klanglichen Zugewinn beim Audio GD fest? Ich bin großer Skeptiker, was das angeht, lasse mich aber gerne belehren und begeistern ;)

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Re: Audio GD

Beitragvon Jeo » Di 6. Feb 2018, 13:28

Firschi hat geschrieben:Woran machst du den klanglichen Zugewinn beim Audio GD fest? Ich bin großer Skeptiker, was das angeht, lasse mich aber gerne belehren und begeistern ;)


geht ja zunächst nicht um den Klanggewinn durch den Verstärker sondern um den Vergleich LCD2 2017 vs HD580. Aus irgendeinem Grund klingt der LCD2 komprimiert, schwer zu beschreiben. Der LCD X hatte dieses Problem nicht.

Zum Audio GD selbst: An meinem alten Verstärker hatte ich nach langem hören deutliche Ermüdungserscheinungen der Ohren festgestellt, dies ist beim R2R11 selbst nach 6h nicht der Fall. Desweiteren haucht er dem Senni merklich Bass ein, was dieser auch wirklich nötig hat. (Das Bass+ liegt aber höchstwahrscheinlich einfach an der Impedanz des KHV)
Abgesehen vom Unterschied im Bass würde ich aber immernoch kein A/B/X-Test mit einem anderen Verstärker überstehen. Das sind so kleine Nuancen, dass man sie nur durch wochenlanges hören unterbewusst wahrnimmt. Vielleicht ist es ja auch Placebo - kann mir aber eigentlich egal sein solange der Placebo-Effekt sich wie hier positiv auf mein Hörerlebniss auswirkt. :hbang:


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