Ibasso DX150

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Robodoc
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Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Mo 16. Jul 2018, 10:42

Ich denke, es ist Zeit, einen Thread zu diesem Gerät zu eröffnen. Ich weiß von mindestens 3 Forenmitgliedern, dass sie diesen wunderbaren DAP in ihrem Bestand haben. Ich selbst habe seit letzter Woche einen hier und arbeite mich grad ein. Hier meine Meldung dazu im "Neu Eingetroffen"-Thread: viewtopic.php?f=30&t=221&start=210#p10085

Was mich im Moment am meisten bewegt, sind folgende Fragen:

1. Was verdammt, packe ich auf die neue SD-Karte? :kh:
Hier erwarte ich wenig Hilfe von eurer Seite :D

2. Wie richte ich das vernünftig ein, mit dem DX150 in meinem Heimnetz von einer Festplatte zu streamen über WLAN?
Momentan experimentiere ich mit einem alten Raspberry PI, der eigentlich was anderes tut aber im Rahmen meiner Haussteuerung 24/7 läuft. An den habe ich eine USB HD gehängt und minidlna installiert. Funktioniert aber noch nicht. Liegt aber eher auf der Pi Seite. Der DX150 streamt schon vom Notebook, auf dem läuft halt Serviio, nur eben nicht 24/7 :fpalm:
Serviio wiederum benötigt auf Debian ein Java und das will nicht auf dem Pi ... daher minidlna im Moment.

3. Was oder wer zum Teufel ist Lurker?
Der Name taucht immer wieder - auch hier - im Zusammenhang mit einer alternativen Firmware auf.
Sollte mich das interessieren? :???:

4. BubbleUpnp möchte eine Lizenz für den DX150. Soll ich das machen (ist nicht teuer, aber wie so oft die Frage nach dem Mehrwert ggü der Freeversion) oder lieber Alternativen suchen?

mike99
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Re: Ibasso DX150

Beitrag von mike99 » Mo 16. Jul 2018, 17:20

Zu Lurker:

Der hatte auch schon alternative Firmware für den DX80, welche ich auch genutzt habe (siehe in erster Linie auf Head-Fi, oder die Links im Neu gekauft thread).

Ob man die braucht oder will sollte man davon abhängig machen ob es einem einen Vorteil bringt. Bezüglich DX200 habe ich das immer mal mitverfolgt weil er es möglich gemacht hat, dass man von UAPP den internen DAC wie einen Externen ansprechen kann, keine Ahnung ob das mittlerweile im Standard auch geht.

Da ich mich aber noch nicht für einen neueren DX entscheiden konnte habe ich die Firmware auch noch nicht selbst probiert.

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hadisch
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Re: Ibasso DX150

Beitrag von hadisch » Mo 16. Jul 2018, 18:36

Bei meinem DX 150 habe ich Media House als App aufgespielt.
Funktioniert wunderbar und streamt alles über WLAN von meiner Nas.
Dsd,DFF usw ab und zu mit ruckler.
Je nach WLAN Empfang.
Dies funktioniert auch von PC.
Musst nur deinen Musik Ordner frei geben.
Die App findet diesen PC bzw Ordner beim öffnen.
Nur auswählen und los geht's.
Lurker Firmware hört sich gut an.
Hauptsächlich, da mein DX 150 sehr viel Strom frisst.
Habe alle App,s deaktiviert und sogar mit ausgeschaltetem WLAN verliert er an Akku.
Trotzdem möchte ich diese Firmware jetzt noch nicht aufspielen.
Erst einmal mit der vorhandenen experimentieren.
.. Was verdammt, packe ich auf die neue SD-Karte? :kh:
Hier erwarte ich wenig Hilfe von eurer Seite :D
Natürlich die Musik die du möchtest.
Oder verstehe ich da was falsch ????

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Robodoc
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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Sa 21. Jul 2018, 19:50

Robodoc hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 10:42

2. Wie richte ich das vernünftig ein, mit dem DX150 in meinem Heimnetz von einer Festplatte zu streamen über WLAN?
Momentan experimentiere ich mit einem alten Raspberry PI, der eigentlich was anderes tut aber im Rahmen meiner Haussteuerung 24/7 läuft. An den habe ich eine USB HD gehängt und minidlna installiert. Funktioniert aber noch nicht. Liegt aber eher auf der Pi Seite. Der DX150 streamt schon vom Notebook, auf dem läuft halt Serviio, nur eben nicht 24/7 :fpalm:
Serviio wiederum benötigt auf Debian ein Java und das will nicht auf dem Pi ... daher minidlna im Moment.
Hierzu habe ich ein paar Erkenntnisse erarbeitet. Mein alter Raspberry hat sich standhaft geweigert, eine Probeinstallation mit Java zu unterstützen. Wahrscheinlich ist das Ding dafür zu schwachbrüstig.

Aber dann habe ich mal geschaut, was es sonst so gibt im Bereich UPNP und DLNA und siehe da, für Linux gibt es eine Magerquarkvariante namens MiniDLNA ... die habe ich jetzt installiert und das läuft tatsächlich auf dem ollen Raspberry PI. Das ist einer der ersten Generation, also noch mit dem lahmen Prozessor. Aber es tut. Das Ding streamt ruckelfrei bis 192/24 von einer 3TB Festplatte, die sich sogar 15 Minuten nach dem letzten Zugriff automatisch schlafen legt. Linux macht sowas zuverlässig.

Angeschlossen ist der Pi über ein stinknormales LAN Kabel an den Hauptrouter hier im Haus, der wiederum das WLAN aufmacht. Kommt im DX150 an. Einwandfrei. Mehr brauche ich eigentlich nicht, um meine Frage 2 vollständig selbst zu beantworten. Manchmal kann es echt einfach sein. Keine zusätzliche Hardware, kein tagelanges Gefummel. Schön ist auch, dass diese Rund-um-die-Uhr Audio-Versorgung keinen zusätzlichen Strom frisst. Denn der alte Raspberry läuft ohnehin mit ein paar anderen Aufgaben der Haussteuerung 24/7. Das mit der Musik macht der jetzt nebenbei.

By the way versorgt diese MiniDNLA Lösung auch noch mein neues Robert S2 Multifunktionsding (Radio/Streamer/Bluetooth-Box) mit den gleichen Daten von der 3TB Platte. Cool :top:

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Fr 31. Aug 2018, 12:50

So ... für den DX150 ist heute das austauschbare Endstufenmodul AMP2 eingetroffen :kh:
Ich werde berichten.

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von mike99 » Sa 1. Sep 2018, 18:33

Wie empfindest Du das Reaktionsvermögen bei der Bedienung?

Ich hatte mal einen Cayin (auch Android), der war mitunter nervend zäh, vor allem die Reaktion auf die Knöpfe war von Zeit zu Zeit deutlich verzögert was vor allem bei der Lautstärke ein Problem war. Bei Panasonic/Onkyo mit Snapdragon war das deutlich besser = Handyniveau.

Die Meinungen auf Head-Fi sind da sehr unterschiedlich.

Ich würde auch nur UAPP nutzen falls Du dazu etwas sagen kannst.

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Mo 1. Okt 2018, 21:28

Ich bin mit der Reaktion der GUI zufrieden. Da gibts es meiner Meinung nach nichts zu meckern. Für den Zweck okay.
Ein fortschrittliches Android Handy wie mein Huawei P20 reagiert noch mal klar schneller, aber dies insbesondere in den Apps, die man auf dem DAP eigentlich nicht nutzt. Ist ja auch klar, wenn man sich die Prozessorleistung vergleichend anschaut.

Auf meinem DX150 habe ich nur den Ibasso MangoPlayer, die RadioParadise App, BubbleUPNP und Amazon Music. Sonst nix. Läuft einwandfrei.

Was man allerdings besser machen könnte, ist der Empfang von Bluetooth und WLAN. Das ist wirklich nicht besonders. Und der DX200, den ich seit paar Stunden hier habe, der zeigt, dass das in dem Gehäuse tatsächlich besser geht.

Ich finde allerdings, das ist Jammern auf hohem Niveau. Der DX200 kann zwar ein bisschen mehr, kostet aber fast das doppelte.

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Mo 1. Okt 2018, 21:44

Ich habe übrigens neben dem DX200 die neuen Endstufenmodule AMP7 und AMP8 hier. Allerdings läuft der DX200 momentan noch im Auslieferungszustand. Erst muss noch ein Pentaconn Kabel her für den AMP8.

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Firschi » So 14. Okt 2018, 23:24

Vielleicht bin ich einfach etwas langsam... aber wozu gibt es diese austauschbaren Endstufenmodule? Ich bin ja schon mal gespannt, was du bzgl. des symmetrischen Betriebs berichten wirst, Hans.

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Mo 15. Okt 2018, 08:23

Anderer Aufbau. Entweder symmetrisch pur ohne Schnickschnack wie Line Out und Common Ground. Oder eben nur der unbalanced Ausgang per 3,5er Klinke.

Diverse Berichte haben mich neugierig gemacht. Auch dass mein Basismodul vom DX150 kaputt war und ich vorübergehend eines der anderen, das AMP2, von Markus bekommen hatte. Das hat schon was verändert, lebhafter und etwas mehr Grundton. Nix großes aber eben eine Veränderung.

Zum wirklichen Testen bin ich allerdings noch nicht gekommen. Für das AMP8 brauche ich ja den 4 4er Stecker. Und das AMP7, das äußerlich identisch mit dem ausprobierten AMP2 ist, liegt noch rum.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nur mit dem Clear überhaupt Unterschiede ausmachen könnte. Mit Emu oder 58x ... Nix. Einbildung kann ich auch nicht ausschließen, aber es fühlt sich gut an :yau:

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von MLSensai » Mo 15. Okt 2018, 17:13

Ha... Das ist lustig. Das Erhören der Änderungen ist mir zwischen DX120 und DX150 auch nur mit dem Focal Elex gelungen. Da ging es mir ähnlich. :top:

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von RunWithOne » Mo 15. Okt 2018, 19:14

Das deckt sich mit meiner These, das man für hörbare Unterschiede neben einem geschulten Gehöhr auch gute Technik benötigt. Erstmalig sind mir Unterschiede zwischen balacend und unbalcend Ausgängen am AK70 aufgefallen. Dort haben beide Ausgänge die gleiche Ausgangsspannung. An der Lautstärke kann es somit nicht gelegen haben. Lassen wir mal das 1 Ohm Impedanzunterschied außen vor. Bin gespannt was du weiter erhöhen kannst Hans.

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Re: Ibasso DX150

Beitrag von Robodoc » Mo 15. Okt 2018, 20:46

Die Krux ist echt, dass die Unterschiede so unglaublich klein und subtil sind. Wenn man sie aber gefunden hat und sicher erkennt, dann ist selbst die winzigste Verbesserung sofort irgendwie unverzichtbar. Das macht das Hobby schön ... und schön teuer :mad:
RunWithOne hat geschrieben:
Mo 15. Okt 2018, 19:14
Bin gespannt was du weiter erhöhen kannst Hans.
Ich auch.
Morgen montiere ich mal das 220 Euro AMP7 mit der stinknormalen 3,5er Klinke auf den DX200 :wacko:
Mal sehen, was das macht.

Das hier macht schon Appetit, wenn auch zugegeben ziemliches Geschwafel um ein bisschen technische facts und eine discrete components back to the roots philosophy.
iBasso AMP7 Discrete Single Ended Amplifier Card iBasso AMP7 is a single ended amp with a 3.5mm TRS output especially designed for the DX200 and DX150 music players. AMP7 is a complete new discrete circuit design that based on our four-channel architecture and features both a high voltage and current output. High current output is very useful for low impedance multi drivers in-ear monitors. Low VCE transistors are utilized and are manually sorted and paired, providing better consistency and linearity. The low VCE also expands the linearity range. +/-8V high voltage swing. This significantly improves dynamics and headroom, resulting in a more accurate sound that is true to the recording. The transistors used on the buffer stage have a up to 2700mA output current rating, which allows the AMP7 to drive IEMs and headphones that require high current with ease. When using OPAMPs to develop an amplifier, it is almost impossible to achieve high voltage output and high current output, especially, on a portable device. Some engineers have used the TPA6120 in the buffer stage to achieve 750mA output current. However, the TPA6120 has a 10ohm output impedance, which isn't ideal for low impedance IEMs or headphones. So, we decided to use discrete components which are usually used in desktop amplifiers to develop the AMP7, but the development process is much more difficult when using discrete components. After a long development period and with our final design, we present the AMP7 card that has both high voltage and high current output and at the same time maintains low output impedance with extremely good measurements. AMP7 complements the premium performance of the DX150 and the DX200, giving you even more choices when playing the music, you enjoy.

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