Probleme Endstufenbau mit ICE 125ASX2

Anleitungen zum Nachbau sind dringendst erwünscht. Wir können alle voneinander lernen.
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paddy89
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Probleme Endstufenbau mit ICE 125ASX2

Beitrag von paddy89 » Mi 2. Jan 2019, 13:45

Hallo zusammen,

*ich hoffe ich bin an der Stelle hier richtig*

ich muss gestehen, ich bin in der Hifi Elektrowelt noch ein ziemlicher Neuling.
Das konnte mich aber nicht davon abhalten, ein neues Projekt zu starten.
Ich wollte meine Zigs Subwoofer Endstufenmodule (Sam2 MKII, Mivoc Am80+120, Buddytec Sa500, Yamaha xx) durch etwas neues ersetzen.

Nach vielem recherchieren, kam ich auf das B&O ICE 125Asx2 Modul. Mit fertigen SMT NT direkt on Board sollte es keine Probleme geben.
Passendes Gehäuse mit Kleinteilen gleich dazu bestellt.
Das erste Hindernis war, das ich noch einen Signal Symmetrierer benötige, diesen habe ich dann ebenfalls noch besorgt. Die gesamtkosten sind jetzt schon höher wie geplant :(

Als dann alles da war, habe ich das Gehäuse vorbereitet (gebohrt/gefeilt ect.) und alles Verkabelt.
Es sollten nun knapp 500w@4Ohm erreichbar sein.
Der erste Test war sehr ernüchtern. Ich musste alle meine AVRs nahezu auf max stellen, bis der Sub an der Endstufe mal etwas tanzen wollte.
Bei den anderen Modulen, würde hier der Subwoofer aufgrund Mechanischer über Belastung das zeitliche segnen. Sehr Enttäuschend. Das war vor gut 2-2,5 Monaten. Dann fing das recherchieren, einlesen, googlen ect. los.
Wohl bedacht, ist alles Neuland für mich.

Mit der Zeit kam ich drauf, das die Spannung am PreOut meiner 3 AVRs zu gering ist. Nach mehreren Aussagen wird 1,35V für das ICE Modul benötigt. Diese schaffen Moderne AVRs aber nicht bzw erst bei sehr hohe Lautstärker (theoretich könnte man auch im DSP die Lautsprecher stark reduzieren - war für mich aber keine Option).
Nach einem Test mit einem Alpine Radio (2,5V) sah es auch schon wieder ganz anders aus.

So, also was machen? Ein Vorverstärker musste her. Ebenfalls Neuland.
Aufgrund der Zeit, kosten, Nerven habe ich mich bewusst für einen günstigen Bausatz aus Germany entschieden.

Ich muss dazu sagen, bis zu diesem Punkt, hat das ICE Modul absolut fehlerfrei gespielt. Lediglich das Eingangssignal war zu leise.


Nach Zusammenbau des VV habe ich diesen in den Aufbau Integriert.
Nunja, er macht was er soll, er verstärkt das Signal und nun passiert auch was. Leider habe ich nun ein recht lautes Brummen anliegen.
Mein Multimeter sagt mir etwas von 5310mhz.

Kurze Beschreibung:
Als Quelle dienen verschiedene AVRs und Subs. Der Fehler bleibt gleich.
Das Brummen ist unabhängig von der Lautstärker des AVRs verändert sich aber mit dem Poti des extra Vorverstärkers. Ist kein chinch angeschlossen, ist das Brummen leiser. Fasse ich das Gehäuse mit meiner Hand an, wird das Brummen etwas lauter (ich habe bereits mit und ohne PE am Gehäuse getestet). Ist PE angeschlossen, habe ich quasi nochmal ein anderes, in der frequenz höheres Brummen. Der Vorverstärker bezieht sich seinen Strom von dem ICE Modul (+-24V) parallel zu dem Ghent RTX Symmetrierer (+Ground-).
Egal was ich versuche, ich bekomme das Brummen nicht weg.

Nun bin ich an dem Punkt gelangt, wo ich nun seit 2-3 Wochen einfach nicht weiterkomme. Verschiedene Tipps bzgl. Masse etc. habe ich erfolglos umgesetzt. Vlt ist ja hier ein Technik Guru der bereit ist, mich etwas zu unterstützen. ich wäre jedenfalls sehr dankbar.


ICEPower 125ASX2
http://www.sound-power.ru/files/doc/ICE ... asheet.pdf

Ghent RTX Modul - 6db Variante
https://www.ghentaudio.com/kit/rtx.html

Vorverstärker
https://www.ebay.de/itm/Bausatz-Vorvers ... :rk:7:pf:0



Das ist der xte Aufbau. Daher hier auch nicht mehr sauber verlegt. Teststellung. Die blauen Kabel an dem VV für Signal sind bereits durch geschirmte Kabel ersetzt. Ich habe mit und ohne / vor und hinter dem Poti mit dem VV getestet.
Bild

Grober anschlussplan. Nur das ICE Modul ist mit dem Gehäuse verbunden. Es macht keinen Unterschied, wenn ich das Ghent RTX Modul ebenfalls mit dem Gehäuse verbinde.
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Vorverstärker Platine
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Vorverstärker Schaltbild
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Re: Probleme Endstufenbau mit ICE 125ASX2

Beitrag von Firschi » Do 17. Jan 2019, 09:59

Wenn ich deine Angaben richtig interpretiere, setzt du die Signalmasse mit GND der Spannungsversorgung gleich. Könnte sein, dass hier der Hase im Pfeffer begraben liegt. Versuche doch mal, die Signalwege streng von den Versorgungswegen getrennt zu halten, falls das machbar ist.

Offenbar hat alles super funktioniert, solange du keinen PreAmp benutzt hast, richtig? D.h. das Modul aus NT und Amp läuft prinzipiell. Gilt das auch, wenn du den Symmetrierer damit versorgst? Hast du schon mal versucht, alle Module jeweils separat zu versorgen, insbesondere den PreAmp? Hat es einen speziellen Grund, das Poti zwischen PreAmp und Symmetrierer zu platzieren? Ist es hochohmig genug, um es vor den PreAmp zu hängen? Wieso führst du auch die Masseleitung über das Poti?


Übrigens, im Bereich der Netzspannungsleitungen blitzt einem hier und da blankes Kupfer entgegen, die einzelnen Litzen sind zu erkennen, wenn ich das richtig sehe. Das ist relativ gefährlich wie es jetzt ist. Ich würde auf jeden Fall Aderendhülsen benutzen und alles gut isoliert verbauen.

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Re: Probleme Endstufenbau mit ICE 125ASX2

Beitrag von Firschi » Fr 18. Jan 2019, 08:50

Firschi hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 09:59
Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich nicht ganz, was der Symmetrierer in dem Aufbau macht. Was für ein Signal kommt denn da rein?

Das Thema hat mich jetzt doch etwas interessiert :coffee: Ich habe gestern mal das Datenblatt des ICE Moduls quergelesen. Du möchtest das Endstufenmodul ausschließlich für den Betrieb eines Subwoofers nutzen, richtig? D.h. es gibt nur ein analoges Eingangssignal. Weil das Modul grundsätzlich 2 Kanäle betreiben kann, habe ich im Datenblatt nach eine Möglichkeit gesucht, den Bridge-Modus zu aktivieren. Nennt sich bei diesem Gerät BTL-Modus, siehe S. 8, 19 und 23 des Datenblattes. Hast du dich damit befasst, und in Folge dessen den Symmetrierer gekauft?

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